
Wie man die Endkappen der Infrarotlampe richtig einsetzt
Falls Sie schon einmal versucht haben, eine Infrarotlampe in eine Maschine einzubauen – und festgestellt haben, dass sie nur minimal nicht passt – wissen Sie sicher, wie frustrierend das ist. Wenn man mit fünf verschiedenen Druckmarken zu tun hat, kommt es letztendlich auf die Endkappe an: ihre Geometrie, das Material sowie ihre Fähigkeit, Hitze zu vertragen.
Wir sind nicht an dem Begriff „universell“ als Marketingbegriff interessiert. Uns geht es vielmehr um die physikalischen Eigenschaften der Keramikgehäuse – nämlich wie diese sich bei hoher Temperatur verhalten.
Die Details der Endkappe
Man kann die Keramikendkappe als Brücke betrachten – sie verbindet nämlich die Stromversorgung mit dem Quarzrohr. Wir verwenden hochreines Aluminiumoxid-Keramikmaterial. Warum? Weil die Härteverfahren, die zur Herstellung dieser Keramiken verwendet werden, äußerst intensiv sind. Dadurch können günstigere Materialien beschädigt werden. Wenn die Keramik auch nur um einen Millimeter verschiebt oder Risse bekommt, führt das dazu, dass die Dichtung nicht mehr funktioniert – oder schlimmer noch: es kann zu einem Kurzschluss kommen.
Wir haben Zeit investiert, um diese Endkappen so zu gestalten, dass sie perfekt in die Aufnahmen der fünf wichtigsten weltweiten Druckmarken passen. Der Außendurchmesser sowie die Befestigungsmechanismen sind präzise abgestimmt. Man muss die Endkappen einfach in die vorhandenen Steckplätze einsetzen – ohne dass man den Maschinenrahmen bearbeiten muss.
Hitze, Leistung und die Gefahrenzone
Keramik ist ein hervorragender Isolator. Doch ab einer Temperatur von 400°C ändern sich die Regeln. Wir konstruieren unsere Endkappen so, dass sie hohe Strombelastungen aushalten können, ohne dass die Kontaktpunkte beschädigt werden. So wird verhindert, dass die Kabel beim Betrieb der Lampe beschädigt werden.
Aber Achtung: Auch wenn die Endkappen in die Maschinen passen, entscheidet immer noch der Transformator über die Leistung. Wenn Sie eine Lampe mit höherer Leistung einsetzen möchten, müssen Sie zunächst Ihre Verkabelung sowie die Sicherungen überprüfen. Man kann schließlich keine 3000-Watt-Lampe in ein System einbauen, das nur für 1500 Watt ausgelegt ist. Das führt sicherlich zu Problemen.
Realität im Betrieb
Für die Personen, die direkt im Betrieb arbeiten, geht es dabei vor allem um die Ausfallzeit. Der Austausch einer Lampe sollte kein komplizierter Prozess sein – man sollte keinen speziellen Adapter benötigen. Mit diesen Endkappen ist der Austausch einfach: Die alte Lampe wird herausgenommen, die neue eingesetzt und festgeschraubt. Fertig.
So muss man sich nicht mehr um die Beschaffung von markenspezifischen Ersatzteilen kümmern – man kann sofort wieder mit dem Drucken fortfahren.